Glühen für anspruchsvolle Anwendungen.
Lösung gefunden.
Endlich ist es soweit: Unsere neue Lösungsglühanlage ist bereit, neue Maßstäbe in der Wärmebehandlung von Draht zu setzen.
Mit hochmoderner Anlagentechnik eröffnen wir in Europa neue Möglichkeiten für lösungsgeglühten, gezogenen Draht als Ausgangsmaterial für z. B. Schrauben, Muttern, Niete, Bolzen, Federn und weitere Kaltumformteile. So schaffen wir eine neue Perspektive für Anwendungen, bei denen Materialzustand, Präzision und Versorgungssicherheit entscheidend sind.
Was genau dahintersteckt und welche Vorteile sich daraus für Sie ergeben? Hier erfahren Sie mehr.
Das sind Ihre Vorteile.
Überzeugende Qualität
Feinste Präzision
Zeit- & Kostenersparnis
Positive Ökobilanz
Höhere Prozesseffizienz
Einzigartig in Europa
Große Produktionskapazität
Individuelle Möglichkeiten
Fakten. Daten. Weitere Infos.
Das steckt dahinter.
Unsere neue Lösungsglühanlage richtet sich insbesondere an Hersteller von Umformteilen aus aushärtbaren Aluminiumlegierungen, die gezogenen Draht bereits in einem definierten T-Zustand benötigen. Je nach Anwendung können Zustände wie T4, T6, T451 oder T651 realisiert werden.
Technisch basiert der Prozess auf dem Ausscheidungshärten. Der gezogene Draht wird zunächst lösungsgeglüht und anschließend kontrolliert im Wasserbad abgeschreckt. Dabei werden die Legierungsbestandteile zunächst in Lösung gebracht, bevor durch die anschließende Auslagerung die gewünschten Materialeigenschaften eingestellt werden. Der T4-Zustand entsteht durch natürliche Auslagerung, während für den T6-Zustand eine künstliche Warmauslagerung erfolgt. Durch kontrolliertes Nachziehen können zusätzlich die Zustände T451 und T651 eingestellt werden.
Das Verfahren eignet sich für aushärtbare Aluminiumlegierungen der Werkstoffgruppen 2xxx, 6xxx und 7xxx. Entscheidend für die Eignung ist jedoch immer die konkrete Anwendung: Der lösungsgeglühte Draht weist ein anderes Umformverhalten auf als weicher Ausgangsdraht. Ob dieses für das jeweilige Bauteil geeignet ist, hängt unter anderem von Legierung, Geometrie und Umformprozess ab.
Deshalb gibt es keine pauschale Definition geeigneter Anwendungen. Gemeinsam mit unseren Kunden prüfen wir die Anforderungen und ermitteln in Versuchen, ob der gewünschte T-Zustand für den jeweiligen Umformprozess geeignet ist. So lässt sich der Materialzustand gezielt auf die Anforderungen des Bauteils abstimmen.
Mehr über die Produkte und Möglichkeiten.
Gemeinsam zum passenden Materialzustand.
Leitung – Vertrieb & Business Development // Prokurist
Torsten
Schneider
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